Haushaltsberatungen

Haushaltsberatungen

  • Heiße Diskussion um das von der CSU und Junges Bayreuth/FDP beantragte Sportstättenkonzept: Mit knapper Mehrheit stellt der Stadtrat 15000 Euro für ein Konzept ein, das den Bedarf an Sportstätten für die nächsten Jahre ermitteln soll. Stephan Müller (Bayreuther Gemeinschaft) zweifelt am Sinn eines solchen Papiers. Auch Christa Müller-Feuerstein plädiert dafür, zunächst anstehende Aufgaben abzuarbeiten: Sanierung des Stadions, Bau einer neuen Dreifachturnhalle. Fürsprecher des Konzeptes sind Christian Wedlich (CSU) und Thomas Hacker (FDP). Sie sagen: nicht immer nur das Naheliegende machen. Ein Konzept habe nicht nur den Nutzen, einen Überblick zu bieten und für eine bessere Koordination zu sorgen. Es helfe ggf. auch, Neubauten zu vermeiden.
  • Es geht um die Zuschüsse für die Kultur: Das Zentrum kann sich freuen. Statt nichts bekommt das Zentrums-Team 10600 Euro Zuschuss für Veranstaltungen. Wichtigstes Argument: Man kann nicht das Zentrum nicht sanieren und es dann an den Veranstaltungen sparen. (fs)
  • Die Graserschule schlägt auch Wellen bei der Behandlung des Investitionsprogramms für das laufende Haushaltsjahr - allerdings auf humoristische Weise: Den Antrag helmut Zartners (BG), die Summe von 275.000 Euro zu deckeln für die Sanierung der Pavillons, kommentiert Stadtbaurefrent Hans-Dieter Striedl mit den Worten: "Ich fürchte, sie wollen mich heute noch ins Irrenhaus führen." Damit hatte Striedl die Lacher auf seiner Seite, schliesslich hatte er in der Beratung vorher schon gesagt, er wisse nicht, was er mit dem Geld anfangen solle. Und: "Der Betrag ist gedeckelt durch die Summe, die im Haushalt steht." Würde es teurer, die Pavillons zu sanieren- was Striedl vermutet - würde er wieder auf den Stadtrat zukommen. "Oder zur Not die Maßnahme schieben. (wah)
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